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Bewertungskriterien des EU-Reifenlabels

Toyo Proxes T1-R 195/40R16 80V XL
F C 70dB C1

Ab dem 1. November müssen alle Reifen, die nach dem 1. Juli 2012 hergestellt wurden, ein europäisches Label tragen.

Worin besteht das EU-Reifenlabel?

Dieses neue EU-Reifenlabel soll Endverbrauchern die Beurteilung der Reifen in drei Kategorien erleichtern: Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung und externes Rollgeräusch.

Was bedeuten die Angaben des Reifenlabels?

1. Einsparung von Kraftstoff und CO2:

Diese Bewertung gibt den Rollwiderstand von Klasse A (größte Effizienz) bis Klasse G (geringste Effizienz) an.

Bei einer Komplettausstattung des Fahrzeugs mit Reifen der Klasse A im Vergleich zur Klasse G ist eine Verbrauchsminderung von bis zu 7,5 %* möglich. Für ein durchschnittliches Fahrzeug sind das etwa 0,65 L auf 100 Km.

Klasse D entfällt.



Hinweis: Wenn es um die Kraftstoffeinsparung geht, ist die Pflege der Reifen von großer Bedeutung. Zur Bestimmung der genaueren Werte spielen u. a. Bauart, Straßenbedingungen und persönliches Fahrverhalten eine wesentliche Rolle.

*Quelle: Folgenabschätzung der Europäischen Kommission SEC(2008)2860.

 

2. Nasshaftung:

Die Nasshaftung wird von A (kürzester Bremsweg) bis F (längster Bremsweg) eingestuft.

Das Bremsverhalten spielt für die Reifenleistung bei Nässe eine wichtige Rolle und ist von wesentlicher Bedeutung für Ihre Sicherheit. Im Falle einer Vollbremsung kann sich der Bremsweg bei Komplettausstattung des Fahrzeugs mit Reifen der Klasse A im Gegensatz zur Klasse G um bis zu 30 %* verkürzen. Für einen Pkw, der z. B. mit 80 km/h fährt, kann dies bei einer Vollbremsung bei Nässe einen bis zu 18 m längeren Bremsweg bedeuten.

Der Bremswegunterschied von einer zur nächst besseren Klasse liegt bis zu zwei Fahrzeuglängen (d.h. ca. 3-6 m). Insgesamt ist die Bremswegdifferenz zu höheren Klassen entsprechend höher.

G – nicht gemessen. Reifen der Klasse F und G dürfen ab dem 1. November 2014 nicht mehr auf den EU-Markt gebracht werden.

*Quelle: Folgenabschätzung der Europäischen Kommission SEC(2008)2860.

 

3. Externes Rollgeräusch

Es steht für die Geräuschentwicklung, die ein Reifen von außen erzeugt, wenn er auf der Fahrbahnoberfläche abrollt. Die Geräuschemission wird in zwei Werte gemessen.

  • Wellen: von einem bis drei volle Balken;
  • Geräuschpegel, der den Wellen auf dem Etikett entspricht.

Derzeit verlangt die europäische Norm 3 volle Balken. Auf dieser Grundlage wurde die Berechnung durchgeführt. Ab 2016 verlangt die Norm 2 volle Balken (d.h. ca. 3 Dezibel (dB) weniger als der heute gültige Wert).

Zielsetzungen dieser Kennzeichnung:

  • kontinuierliche Steigerung der technischen Qualität in der Reifenproduktion und Erlangung hochwertiger Produkte.
  • Erleichterung der Verbraucher bei der Auswahl des richtigen Reifens.

HINWEIS: Der EU-Reifenlabel berücksichtigt keine weiteren Kriterien, die sich auf die Effizienz des Produktes auswirken. Es umfasst beispielsweise Handling auf trockener Fahrbahn, Aquaplaning-Verhalten, Fahrzeuginnengeräusch und Einlenkverhalten nich.

 

С. Ausnahmen

Ausgeschlossen aus der EU-Reifenlabel-Klassifikation sind:

  • Motorradreifen
  • Quadreifen
  • runderneuerte Reifen
  • gewerbliche Offroad-Reifen
  • Reifen, die konstruktiv für Fahrzeuge ausgelegt sind, die noch vor dem 1.10.1990 für den Straßenverkehr zugelassen wurden
  • Notreifen
  • Reifen, die nur für Geschwindigkeiten bis zu 80 km/h zugelassen sind
  • Reifen für Räder mit weniger als 254 mm (10 Zoll) oder mehr als 635 mm (25 Zoll)
  • Spikereifen
  • Rennreifen

In diesem Zusammenhang sind die vom EU-Reifenlabel berücksichtigen Kriterien eine Ergänzung zu den Bewertungen, die von unseren Onlineshop-Kunden abgegeben werden. Diese Bewertungen können Sie unter der Detailansicht jedes Reifens nachlesen.

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